Bedrohter Amur-Tiger soll gerettet werden

Russland und China wollen bedrohten Amur-Tiger schützen

Von  | 24. November 2010 | Kategorie: Sachsen-Anhalt

Moskau. Russland und China wollen die letzen freilebenden Tiger retten. Darauf einigten sich die zwei Länder auf dem sogenannten „Tigergipfel“.

Zum Schutz der bedrohten Großkatzen haben China und Russland gemeinsame grenzüberschreitende Schutzzonen beschlossen.
Das teilte Russlands Regierungschef Wladimir Putin am Dienstag, den 23. November, nach einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wen Jiabao in St. Petersburg mit.

Putin möchte zudem Wilderer und Schmuggler härter bestrafen. Die Umweltstiftung WWF begrüßte die Maßnahmen. Sie teilte in St. Petersburg mit, dass Schauspieler Leonardo DiCaprio ("Titanic") anlässlich der Konferenz eine Million US-Dollar zur Rettung von Tigern gespendet habe.

Im Fernen Osten Russlands leben noch etwa 450 Amur-Tiger. Sie werden durch den Bau von Siedlungen und Straßen zurückgedrängt. In den vergangenen Jahrzehnten habe eine gnadenlose Jagd nach Trophäen fast zum Aussterben der größten Raubkatzen der Erde geführt. Derzeit leben in 13 Staaten -vor allem in Asien- noch insgesamt rund 3200 Tiger in freier Wildbahn. Der „Tigergipfel“ in St. Petersburg ist nach Angaben des World Wide Fund For Nature (WWF) das erste Treffen, auf dem Regierungschefs über das Schicksal einer einzigen Tierart beraten.

weitere Informationen: Spenden für Tiger in Not


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