28. Oktober 2009
Berlin. Am Vormittag wurde Angela Merkel erneut zur Bundeskanzlerin gewählt. Sie erhielt 323 von 612 abgegebenen Stimmen. Somit fehlten ihr neun Stimmen aus dem Lager der neuen schwarz-gelben Koalition. Trotz 285 Gegenstimmen und vier Enthaltungen schaffte Merkel die erforderliche Mehrheit von 312 Stimmen.
28. Oktober 2009
Berlin. Heute ist es soweit, es formiert sich offiziell die neue Bundesregierung und löst die alte Mannschaft ab. Am späten Vormittag erfolgt auch die erneute Vereidigung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der neuen Ministerriege nach dem Grundgesetz-Artikel 56:
" Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pfllichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde [So wahr mit Gott helfe.]"
26. Oktober 2009
Stuttgart. CDU-Landtagsfraktionschef Stefan Mappus wird neuer Ministerpräsident in Baden-Württemberg.
Der CDU- Landesvorstand nominierte den 43-jährigen stellvertretenden Parteivorsitzenden einstimmig als Nachfolger für den abberufenen Regierungschef Günther Oettinger. Oettinger wechselt als EU-Kommissar nach Brüssel.
Stefan Mappus ist 1966 in Pforzheim geboren ...
25. Oktober 2009
Erfurt. Schwarz-Rot in Thüringen ist jetzt sicher. Die SPD hat mit großer Mehrheit für die Koalition mit der CDU gestimmt.
Auch die CDU billigte inzwischen den Koalitionsvertrag. Damit kann die Regierung am kommenden Freitag im Landtag eingesetzt werden.
Als Ministerpräsidentin steht CDU-Sozialministerin ...
25. Oktober 2009
Berlin. Mit einer Veröffentlichung stellt die FDP ihre Wahlversprechen mit Inhalten aus dem Koalitionsvertrag gegenüber. Bleibt abzuwarten wer mit ähnlichen Zitaten eine Gegenliste erstellt. Dokument: Wir halten Wort !
25. Oktober 2009
Magdeburg. Nachdem erst am Dienstag der SPD-Landesvorstand geschlossen seinen Rüchtritt für den November angekündigt hatte, erklärte Holger Hövelmann (42) gestern überraschend seinen Wiederantritt.
Auf der gestrigen Landesdeligiertenversammlung der JUSOS in Dessau/Rosslau betonte Hövelmann am 19. Dezember auf dem Sonderparteitag der SPD erneut als Landesvorsitzender zur Verfügung zu stehen.
Als Gegenkandidatin hatte ...
24. Oktober 2009
"Schwarz-Gelb ist eine Koalition der sozialen Spaltung, Tricksereien und neoliberalen Entstaatlichung", erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, zur Koalitionseinigung von CDU/CSU und FDP. "Mit dieser Koalition ...
24. Oktober 2009
Berlin. Nach und nach haben die Ersten den Koalitionsvertrag gelesen und stoßen vermehrt auf erste kritische Passagen:
Wie zu erwarten betreffen die umstrittensten Teile den Atomausstieg, die Landwirtschaft, die Gentechnik, den Verbraucherschutz und den Pflanzenschutz.
- Atomkraftwerke ...
24. Oktober 2009
Berlin. Wie die dpa soeben gemeldet hat, soll der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger neuer deutscher EU-Kommissar werden. Die dpa beruft sich auf Regierungskreise in Berlin.
24. Oktober 2009
Berlin. Der zukünftige Koalitionsvertrag wird am 26. Oktober 2009 ab 19:30 Uhr in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin unterzeichnet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt der aktuelle Entwurf des Papiers, den wir Ihnen hier zur Verfügung stellen möchten.
In der Bundespressekonverenz vom Mittag versicherte Merkel, alle Inhalte und Entscheidungen im Koalitionsvertrag und darüber hinaus werden dem Ziel ...
23. Oktober 2009
Der bisherige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg soll neuer Verteidigungsminister werden. Das erfuhr die dpa aus Teilnehmerkreisen der Koalitionsrunde in Berlin. Danach würde die CSU über drei Ministerposten verfügen: Neben Guttenberg geht der bisherige CSU- Landesgruppenchef Peter Ramsauer als Verkehrsminister in das Kabinett. Agrarministerin Ilse Aigner bleibt auf ihrem Posten. Damit wurde auch ein Vorbericht der «Financial Times Deutschland» bestätigt.
Wir möchten die Einschätzung zunächst unseren Lesern selbst überlassen und warten auf die tatsächliche Kabinettsliste und den realen Koalitionsvertrag.
18. Oktober 2009
Berlin. Am Freitag stimmte der Bundesrat der 5. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften zu. Die Initiative tritt der Regelungswut bei der Erteilung von Spezialführerscheinen entgegen. Zukünftig erhalten Mitglieder von Rettungsdiensten die Erlaubnis zum Führen ihrer Einsatzfahrzeuge ohne eine erneute Theorieprüfung.
Die Verordnung gilt für alle Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienste und der technischen Hilfsdienste, die ...
4. Oktober 2009
Tokyo. Sh?ichi Nakagawa (56) wurde am heutigen Tage in seinem Haus tot aufgefunden. Die näheren Umstände seines Todes sind noch ungeklärt.
Nakagawa war von 09.2008 bis 02.2009 als Mitglied der Liberal Democratic Party als Finanzminster Japans tätig.
Hohe Bekanntschaft erwarb er durch seinen unvergesslichen Auftritt bei ...
1. Oktober 2009
Erfurt. Die SPD in Thüringen will nun doch eher mit der CDU regieren. Das ist das Ergebnis der Gespräche auch mit Linken und Grünen. Der Landesvorstand hatte bis in die gestriege Nacht beraten. Mit der Entscheidung, Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufzunehmen, votierte der Vorstand gegen eine in der Bundes-SPD diskutierte Öffnung zur Linken und die Chance auf das erste rot-rot-grüne Bündnis auf Landesebene.
29. September 2009
Berlin. Die Pressestelle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilt mit: In der heutigen Fraktionssitzung wurde Volker Kauder MdB zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wieder gewählt.
Von 235 gültigen Stimmen (1 Enthaltung) entfielen 226 auf Ja, 8 auf Nein. Das entspricht einem Wahlergebnis von 96,6 %.
Darüber hinaus wurde in der heutigen Fraktionssitzung ...
29. September 2009
Berlin. Zwei Tage nach der Niederlage bei der Bundestagswahl hat SPD- Generalsekretär Hubertus Heil seinen Rückzug angekündigt. Er werde beim Parteitag in Dresden Mitte November nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stehen, teilte Heil in Berlin mit. Seine Amt als Abgeordneter im Bundestag behalte er jedoch bei. Währenddessen hat die neue FDP- Bundestagsfraktion den [...]
28. September 2009
.... Magdeburger Ergebnisse ... ->
19. September 2009
Magdeburg. Dr. Lydia Hüskens, Landtagsabgeordnete der FDP in Magdeburg, empfing im Landtag am Freitag eine Gruppe von Studienanfängern der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) und neue internationale Studenten zu einer Diskussionsrunde. Die Spezialgebiete Finanzen und Soziales standen ebenso im Mittelpunkt wie der liberale Gedanke der FDP.
Auf Erstaunen und teilweise Unverständnis stieß bei den ausländischen Gästen das förderale System in Deutschland, was auch zu größeren Unterschieden in der Bildungspolitik der einzelnen Bundesländer führt. Lydia Hüskens forderte hier mehr bundesweite Regelungen einerseits, aber auch mehr Autonomie bei Entscheidungen der einzelnen Schulen. Schulexperimente ...
8. August 2009
Politische Stimmung: SPD-Wahlkampfauftakt bleibt ohne Wirkung Mehrheit hält Steinmeiers Plan für nicht realisierbar Mainz. In der politischen Stimmung für die Parteien gibt es im Vergleich zu Ende Juli nur wenig Veränderung. So erreicht die CDU/CSU erneut 37 Prozent und liegt damit weiterhin deutlich vor der SPD, die auch nach der Präsentation ihres Wahlkampfteams und des [...]
29. Juli 2009
Mit dem Gerichtsbeschluß des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Würtemberg von gestern wurde entschieden, dass die Gefahrenabwehrverordnung in Freiburg den Alkoholkonsum an bestimmten Orten der Stadt verboten hatte, unrechtmäßig ist. Wir baten die Stadtratsfraktionen und Parteien um Stellungnahme sowie um eine Einschätzung für das noch geltende Alkoholverbot am Magdeburger Hasselbachplatz: DIE LINKE ist noch unentschlossen Hans-Jürgen Schwartz, Fraktionsassistent der [...]
16. Januar 2009
Es gibt kaum ein Thema, bei dem verpasste Chancen so augenfällig werden, wie das der Kinderarmut. 2,4 Millionen Kinder leben in Armut. Kinderarmut hat viele Gesichter. Sie hat zunächst das Gesicht der Bildungsarmut. Deshalb werden wir den Ausbau einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung weiter vorantreiben. Die heute vorgelegten Zahlen sind ermutigend. Trotz der Wirtschaftskrise hat sich die Zahl der Bewilligungen für die Schaffung neuer Plätze in diesem Jahr im Vergleich zum Jahr 2008 verdreifacht. Es ist ein Volumen von 150.000 Plätzen. Aber ich sage auch deutlich: Dies reicht nicht; diese Dynamik wird noch weiter steigen müssen. Auch die Qualifikation von Tageseltern, Tagesmüttern mit der Bundesagentur für Arbeit und den Jugendämtern werden wir weiter ausbauen.
16. Januar 2009
Wir beginnen nicht am Punkt null. Auch für den Bereich von Bildung und Forschung gilt: Da gibt es manches, auf das wir aufbauen können. Da gibt es gute Initiativen in einzelnen Städten und in den Ländern. Aber das Fundament muss noch stabiler werden. Wir wollen eines der besten Bildungssysteme der Welt. Wir wollen, dass Deutschland im internationalen Vergleich einer der attraktivsten Wissenschafts- und Forschungsstandorte ist.
16. Januar 2009
Wir werden dem Internet, dem wir eine riesige Chance für die Kommunikation und die Teilhabe des Einzelnen zumessen, in den nächsten vier Jahren einen großen Stellenwert geben. Auch hier spielt Vertrauen eine große Rolle. Deshalb werden wir auf der Grundlage des geltenden Rechts kinderpornografische Inhalte im Netz löschen; denn das ist die wirkungsvollste Vorgehensweise. Deshalb werden wir ein Jahr lang keine Sperrung vornehmen und keine Infrastruktur in Bezug auf Internetsperren aufbauen. Wir werden sehen, wie erfolgreich wir damit sind. Das ist im Einklang mit dem Gesetz möglich. Das zeigt: Wir nehmen die Befürchtungen und die Sorgen der Menschen vor einer möglichen Zensur ernst. Aber wir verschließen nicht die Augen vor der Tatsache, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein darf und dass es in ihm Inhalte gibt - unter anderem kinderpornografischer Art -, die aus dem Netz genommen werden müssen. Diesem Punkt werden wir unsere Aufmerksamkeit und unsere ganze Tatkraft widmen. Nach einem Jahr wird sich zeigen, was geht und was nicht geht. Daran lassen wir uns messen.
16. Januar 2009
Es ist eine Kernaufgabe des demokratischen Staates, vielleicht seine ursprünglichste Aufgabe, den Ordnungsrahmen für die Entfaltung von Freiheit zu schaffen und zu sichern, Sicherheit in Freiheit zu garantieren. Die Rechtfertigung für das Gewaltmonopol des Staates beruht gerade darauf, dass sich die Bürger darauf verlassen können, dass der Staat die Sicherheit für alle garantiert.
16. Januar 2009
Sozial ist, was Arbeit schafft. Mehr Beschäftigung und weniger Arbeitslosigkeit, das stärkt zugleich die Grundlage für die soziale Sicherung aller. Ein Blick auf die Zahlen macht deutlich: 100.000 Arbeitslose weniger bedeuten eine Entlastung von rund zwei Milliarden Euro im Haushalt und in den Sozialkassen. Ein Arbeitsmarkt, der Impulse für mehr Beschäftigung setzt, ist ein Pfeiler der solidarischen Leistungsgesellschaft, in der sich jeder nach seinen Fähigkeiten entfalten können muss.
16. Januar 2009
Ich werde mit der ideologisch motivierten Bevorzugung einzelner Verkehrsträger Schluss machen. Ich werde keinen einzelnen Verkehrsträger gegenüber anderen Verkehrsträgern irgendwie benachteiligen. - Das heißt, dass wir selbstverständlich versuchen werden, den Frachtverkehr und natürlich auch den Personenverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.
16. Januar 2009
Das Gut, das wir mit Klimapolitik, mit Umweltpolitik verteidigen, unsere natürlichen Lebensgrundlagen, ist ein Menschheitsgut. Es hat für die Menschen nicht nur dienenden Charakter, sondern es ist Selbstwert. Für Christen ist es Schöpfung, und der Schöpfungscharakter ist in unsere Traditionen und unsere Kultur eingegangen. Wir verteidigen den Eigenwert, den Selbstwert, das Menschheitsgut Schöpfung, wenn wir Klimapolitik machen. Das geht über das, was wir in der Finanzmarktkrise verteidigt haben und verteidigen, noch weit hinaus.
16. Januar 2009
Alles in allem entlasten wir die Bürger und Unternehmen um rund 21 Milliarden Euro. Das sind eins Prozent des Bruttoinlandsprodukts; das ist eine konjunkturwirksame Größe. Die Deutsche Bank hat gestern eine Berechnung vorgelegt, dass dies einen zusätzlichen Wachstumsimpuls von einem halben Prozent bringen kann.
16. Januar 2009
Ein Risikofaktor für die wirtschaftliche Erholung ist im Wesentlichen der deutliche Anstieg der Arbeitslosigkeit, mit dem wir im nächsten Jahr rechnen müssen. Wir dürfen uns nicht darüber täuschen, dass die relativ glimpfliche Entwicklung der Arbeitslosenzahl nicht korreliert mit einem stärkeren Rückgang von Beschäftigung, der durch die Kurzarbeit richtigerweise aufgefangen wird. Das schafft im nächsten Jahr zusätzliche Risiken. Es droht - darüber ist gestern hier gesprochen worden - immer noch eine Kreditverknappung oder eine Kreditklemme. Wir müssen auch mit dem Risiko der Rückwirkungen zunehmender Unternehmensinsolvenzen auf die Bankbilanzen rechnen.
16. Januar 2009
Gesundheit ist für die Menschen in Deutschland ein enorm hohes Gut. Die Koalition aus CDU/CSU und FDP steht dafür, dass jeder, unabhängig von Einkommen, Alter, sozialer Herkunft und gesundheitlichen Risiken, den Zugang zu unserem Gesundheitssystem erhalten kann und dass unsere Gesundheitssysteme auch zukünftig finanzierbar bleiben. Das ist das erklärte Ziel dieser neuen Regierungskoalition.
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