
Deutschland und Frankreich gemeinsam für die Eurobasket 2015, auf dem Spielfeld Konkurrenten. Hier Dirk Nowitzki gegen Ronny Turiaf bei der Eurobasket 2007 in Spanien.
(Foto: Jasper Juinen/Getty Images)
Mit dem Spruch "Ein Wettbewerb. Ein Kontinent. Zwei Länder." werben die Basketballverbände der beiden Länder. "Wir sind überzeugt, dass eine gemeinsame Bewerbung mit Frankreich die Basketball-Welt aufhorchen lassen wird und wir so eine sehr gute Chance haben, das wichtigste europäische Basketball-Event nach Frankreich und Deutschland zu holen", kommentiert Ingo Weiss, Vorsitzender des DBB.
Dass die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland wirtschaftlich und politisch sehr gut sind ist bekannt. Durch diese gemeinsame Bewerbung zeigt sich, dass auch im sportlichen Bereich die beiden Länder immer weiter aufeinander zugehen. Durch diese gemeinsame Kooperation bei der Bewerbung um den Eurobasket wird das Ausmaß der geplanten Zusammenarbeit der beiden Verbände für die Zukunft deutlich.
"Mit dieser gemeinsamen Bewerbung wollen wir nun unsere ohnehin schon guten Basketball-Kontakte noch mehr intensivieren und für den internationalen Sport auf europäischer Ebene positive Zeichen setzen", so DBB-Präsident Weiss.
Klarheit werden Basketballfans voraussichtlich aber erst Anfang 2012 haben. Für den deutschen Basketball wäre die Entscheidung der FIBA für die Organisatoren Deutschland und Frankreich sehr positiv. Ein großes internationales Event kann diesem Sport in Deutschland etwas mehr Bedeutung zukommen lassen.
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Beide Länder hätten für sich schon die Kapazitäten um dieses Turnier austragen zu können, gemeinsam haben sie mehr als genug. Da stellt sich mir jetzt schon die Frage: Wo findet was statt? Finale in Berlin, Paris oder doch in einer anderen Stadt? Würde man durch die Länderwechsel nicht den Sport für beide Länder beeinträchtigen.
Sicher ist, dass diese Entscheidung für die Fans keine gute Entscheidung ist. Allein in Deutschland oder in Frankreich wären es bereits große Entfernungen, die von den verschiedenen möglichen Austragungsorten zurückzulegen sind. Beide Länder zusammen ergeben eine große Spanne um von einer Halle zur anderen zu kommen.
Andererseits ist ein großes Basketballturnier zur Hälfte in Deutschland immer noch besser als keines.
Jetzt gilt es also zunächst einmal die Organisation abzuwarten. Vielleicht liefern die beiden Verbände eine gute Arbeit ab und denken an die Fans. Wie sie das lösen, ist mir allerdings bisher schleierhaft. Wir werden sehen.