Aus dem Werbetext "Am 20. März Ihre Stimme Für die CDU" wurde "Am 20. März keine Stimmen für die Atomlobby". Viele Zuschauer hielten es für eine Greenpeace-Aktion, jedoch fehlten die sonst üblichen Logos der Umweltschutzorganisation. Die Aktivisten gehörten scheinbar eher zu den Reihen des Aktionsbündnis Anti-Atom, Magdeburg.
Vor dem Gebäude wurde der Fußweg aus Sicherheitsgründen abgesperrt, da sich weiter Aktivisten an der Wand befinden. Die Polizei griff zunächst sehr zurückhaltend ein und möchte alles vermeiden, was die jungen Kletterer gefährden könnte.
Gegen Abend wurde die Feuerwehr beauftragt, dass Plakat wieder zu entfernen. Da das Plakat gut befestigt war und eine Gefahr für die Allgemeinheit nicht erkennbar war, stellt sich die Frage nach der Veranlassung für diese Aktion.
In den Reihen der Passanten konnte man sowohl Zustimmung wie auch Widerspruch hören. Die Verantwortlichen werden sich wohl in jedem Fall wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung verantworten müssen, hinzu kommen die Kosten für die Einsatzkräfte.
Unterdessen bestätigte ein Polizeisprecher am Sonntag, der Eigentümer der Immobilie habe Strafantrag gegen die Aktivisten gestellt.
Verweise: Aktivisten, Atom, CDU, Debatte, greenpeace, Haseloff, Landtagswahl, plakat, Wahlkampf









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um für hausfriedensbruch belangt zu werden, müsste der eigentümer des hauses erstmal eine entsprechende anzeige stellen. hat er das getan? wenn nicht ist es ein zweites "auf jeden fall", das man gleich vergessen kann.
sollten also straftaten vorliegen (und das verhängen eines plakates ist eben keine), wäre es schwer gerichtlich durchzudrücken sein, dass die aktivisten irgendwelche durch passanten veranlaste einsätze zu zahlen hätten. also ein drittes "auf jeden fall", das auf wackligen beinen steht.
Angesichts der Katastrophe in Japan ist die in Aussicht gestellte strafrechtliche und verwaltungsrechtliche Verfolgung der Beteiligten ja überhaupt nicht nachvollziehbar.
Atomausstieg bleibt Handarbeit!