Seit dem 16.05.2009 wird ein stark renovierungsbedürftiges Haus in der Freien Straße im Stadtteil Buckau von Autonomen der linken Szene besetzt.
Das Haus befindet sich im Stadtteil Buckau in der Nähe des Buckauer Bahnhofs.

Aussenansicht1-TS
Dieser Stadtbereich zeichnet sich dadurch aus, daß er vor der Wende tausende von Arbeitsplätzen bot. Nach der Wende wurden alle größeren Betriebe abgewickelt. Der vorhandene Wohnraum, fast nur Altbau wurde nach dem Krieg entweder gar nicht oder nur notdürftig renoviert. Zu DDR-Zeiten passierte dort überhaupt nichts. Daher hat der Stadtteil seit Jahrzehnten den Ruf eines verkommenen Ruinenviertels. Nach der Wende kam der große Leerstand und weiterer Zerfall. Kleine Kerngebiete sind mittlerweile mühsam saniert, aber fast nie voll vermietet.

Umgeben von Leerstand und weiteren Ruinen ist die Besetzung vergleichsweise ruhig verlaufen. Livemusik-Abende und Filmvorführungen werden veranstaltet und für den 26. und 27. Juni kündigen die Besetzer ein "Piraten-Bauwochenende" an.

Seitens der Sicherheitsbehörden ist es nach kurzer Aufregung zu Beginn der Besetzung (s. Volksstimme vom 18.05.2009) ruhig geworden. Anzeichen für eine bevorstehende Räumung gibt es derzeit nicht. Aus dem Umfeld der Stadtverwaltung und des Stadtrates wurde bekannt, dass eine Räumung derzeit keine Vorteile bieten würde.
(JB)
Verweise: Antifa, besetztes Haus



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