Hertha, Bundesliga, Ausschreitungen, Fußball, DFB, Nürnberg, Stadionverbot, Ultras

Nachwort zu den Ausschreitungen in Berlin

Von  | 14. März 2010 | Kategorie: Footer 1

Kommentar

Schon wieder Randale im deutschen Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie “Chaoten”, “Idioten” oder “Krawallmacher” geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherer Betrachtung nicht viel. Zwar wurden die Trainerbank und einige Stühle demoliert, aber sonst? Keine Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.

In den Medien wird  hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese,  hört man jedes Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann man nicht leugnen.Doch haben nicht auch die Fans, das Recht ihre Meinung zu äußern?  Natürlich ist Gewalt der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obszöne Gesten in Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu provozieren?

Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.

Für die “Ausschreitungen”, wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen, diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen - Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist nur der Sport geblieben?


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99 Responses to Nachwort zu den Ausschreitungen in Berlin

  1. Jan Braune 18. März 2010 at 06:29
    Sehr geehrte Leser,

    die Redaktion behält sich schon aus rechtlichen Grüneden vor Kommentare, die beleidigend sind, oder in einer anderen Form gegen die guten Sitten verstoßen, zu kürzen oder zu löschen. Wem dazu das Verständnis fehlt, möchte ich bitten sich eine andere Spielwiese zu suchen.

    Eine Löschung erfolgt auch bei nicht erfolgreicher eMail-Verifizierung.

    Bedanken möchte ich mich auf der anderen Seite für die vielen KONSTRUKTIVEN und durchaus positiven wie auch kritischen Beiträge zu unserem Artikel.

    Chefredaktion
    Jan Braune
  2. Blau-Weiss 17. März 2010 at 16:54
    Weshalb hier überhaupt Kritik laut wird ist nicht zu verstehen. Zumindest haben wir hier mal ein Medium, dass die Ereignisse Objektik auffasst. Wenn es nun mal keine Holzlatten waren, dann ist es eben so. Man kann aus nem Wurm auch nen Elefanten machen.
  3. Icke 17. März 2010 at 15:34
    @frigard: ich kann dir nur beipflichten. mein beitrag(kritisch!!!) wurde auch wieder gelöscht. pressezensur hatten wir doch nun schon zwei mal in deutschland. nichts daraus gelernt?
  4. herbert 17. März 2010 at 02:46
    was ich nicht ganz verstehen kann.....wieso laufen diese Jungs mit diesen Plastik-Röhrchen auf das Feld? damit kann man doch höchstens Sangria aus dem Eimer schlürfen, aber die schwingen sie als ob es Keulen aus dem Reich Conans wären. Sicherlich soll damit wohl der "Drohgebärde" Ausdruck gegeben werden, aber gleichzeitig ist es so lächerlich (man sieht doch deutlich, wie sehr diese Dinger schwingen - kein "Metallstab" oder "Holzlatte" wäre dermassen flexibel). Man sollte die Kirche im Dorf lassen und keine "was wäre wenn..." Szenarios herbeischreien. Der Sachschaden ist minimal, selbst diese Kabeltrommel ist zwar gekickt worden, aber sicher noch voll funktionsfähig, womöglich noch nicht mal der Lack ab davon. Wenn schon Sanktionen, dann Stadionverbot bis Saison-Ende (will eh keiner mehr sehen, was die da kicken!) und gut ist.
  5. aus nürnberg 16. März 2010 at 18:51
    hi,

    also war samstag auch dabei und konnte, das ganze von der andere seite beobachten und es ist schon sehr faszinierend wie man etwas, dass höchstens 5 min. gedauert hat so hochspielen kann (siehe zdf).

    Großes Lob an den schreiber dieses Textes. Endlich mal jemand der die wahrheit sagt und sich wirklich mit dem thema beschäftigt hat. finde gut, dass die herta fans mal ihre wut zeigen wollten... ob in dieser art und weise bleibt die frage, da es nun sicher auch viele einschränkung für die herta fans geben wird. wie in nürnberg mit den personal. auswärtskarten... unverschämtheit
  6. Miliano 16. März 2010 at 18:35
    Großartig! Ein ganz großes Danke an den Autor/Journalist. Hoffentlich wurde dieser Artikel auch in der Zeitung abgedruckt! Was in diesem Artikel steht und ist zu 100 Prozent wahr und keineswegs Gewalt-verherrlichend, es waren keine Hooligans, die auf den Platz gelaufen sind, es waren Fans wie wir alle und wie richtig beschrieben ist es an diesem Spieltag zur Explosion angestauter Aggressionen gekommen. Jetzt wird wenigstens nicht nur immer über die Spieler, Trainer und Manager geredet. Nun wird auch mal über den bedeutendsten Teil des Fußballs geredet - DIE FANS!!!
  7. krachelly 16. März 2010 at 13:37
    Hi,

    auch ich war im Stadion (Dauerkartenbesitzerin, jedes Heimspiel dabei), habe das ganze aus der Ostkurve miterlebt und muß sagen, der Bericht ist echt klasse, viele der Kommentare sind super und manche auch völliger Schwachsinn!
    Wer nicht dabei war und nur die Bilder aus den Medien kennt, sollte sich kein Urteil über das Geschehene erlauben.
    Sicher ist es nicht schön,wie es abgelaufen ist, aber das es mal irgendwie "knallt", in welcher Form auch immer, war doch vorauszusehen, denn wir haben uns einfach zuviel gefallen lassen, es war zu lange ruhig!
    Haben bei jedem Spiel neue Hoffnung gehabt und immer hinter unserer alten 'Dame' gestanden!

    Tja, wer einmal Hertha-Fan war, wird es auch weiter sein und soviel dazu, wir werden auch weiter hinter Hertha stehen .... denn, sollten wir untergehen, steigen wir auch wieder auf, wie Phönix aus der Asche!

    HaHoHe
    Grüße aus Berlin von einer Herthanerin mit Leib und Seele seit 32 Jahren
  8. M. Werner 16. März 2010 at 13:35
    Hallo Stefan,

    okay - den Unmut der Fans über die mehr und mehr verkorkste Saison der Hertha kann ich versehen! Aber die Art und Weise diesen öffentlich zu demonstrieren absolut nicht! NO GO!

    Sind das die treuen Hertha-Anhänger? Oder sind das nur paar Bekloppte, die eh' jede Gelegenheit nutzen, um's "mal wieder krachen zu lassen"?

    Warum haben diese sog. Fans nix besseres zu tun, als sich sofort das Gesicht zu vermummen, sich Eisenstangen zu greifen und auf alles, was sich anbietet, einzuschlagen?

    Wenn ich als Vater mit meinem Sohn oder meiner Tochter im Stadion bin und es spielen sich solche Szenen ab, was sage ich meinen Kindern dann? Wenn ihr im Leben Streß habt, dann macht es so, wie die da unten?

    Sprechgesänge, Buh-Rufe, Gesten, Plakate, Banner - alles okay - aber nicht diese Art und Weise! Durch dieses Verhalten entstehen dem Verein nur noch mehr Probleme!

    Richtige Fans hätten andere Wege und Mittel gefunden, um ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen! Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter!
  9. Alex 16. März 2010 at 12:26
    Lieber Herr Meister,

    mit Ihrem Artikel sprechen Sie mir zu 100% aus der Seele und dem möchte ich auch nichts weiter hinzufügen. Vielen Dank für Ihr objektives, sich von dem Medien-Mainstream wohltuend abhebendes, Nachwort.

    Grüße
    Alex
  10. frigard 16. März 2010 at 12:20
    Erstaunlich, dass eine Zeitung, die sich so vehement für die freie Meinungsäußerung unter Zuhilfenahme von Stangen etc. einsetzt, jeden kritischen Kommentar zu ihrem Artikel herausfiltert und quasi ausschließlich zustimmende Meinungen veröffentlicht.
  11. Robert 16. März 2010 at 08:04
    Mit dem Artikel sprechen Sie vielen Fussballfans aus der Seele! Auch wenn das was die Hertha-Fans gemacht haben sicher der falsche Weg ist - aber man darf das Ganze auch nicht schlimmer machen als es war. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso die Berichterstattung in den Medien sonst so einseitig ist. Wahrscheinlich wird wirklich ein Event-Publikum gesucht und alles was eine eigene Meinung hat wird totgeschwiegen oder verleumdet.

    Wenn Sie einen weiteren Artikel zum Thema verfassen, dann greifen Sie doch mal die Deutschlandweiten friedlichen Proteste gegen den Retortenclub RB Leipzig auf! Diese wurden in den Medien bisher totgeschwiegen. Nur als einmal ein Leipziger Spieler in Jena verbal(!!!) angegriffen wurde, berichteten einige Medien von Hass und Gewalt gegen den armen Leipziger Club - eigentlich lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre!

    Grüße
  12. Steffen 15. März 2010 at 23:04
    Unglaublich, aber wahr....

    In den Youtube-Videos steckt mehr Wahrheit, als in der Berichterstattung von Sendern wie ARD, ZDF und Co.
    Man muß sich nur mal vorstellen welches Berichterstattungspotential der "Vorfall" im Berliner Olympiastadion birgt und wieviel Kohle die Sender damit wieder verdienen können. Unsinnige Quatschrunden, endloses Gerede über das Warum, Wieso, Weshalb - Interviews mit Nichtswissenden...
    Mein Fazit: Die Aktion war nicht halb so schlimm wie mein Autounfall letztes Jahr...

    Gruß an alle
  13. Pitter 15. März 2010 at 22:59
    Super Bericht!

    Nichts beschönigt und endlich mal die Wahrheit klar und deutlich erklärt!
    Es gibt nur ein Problem...diesen Bericht verstehen nur Leute die genauso denken...die 0815-zweimal-pro-Saison-ins-Stadion-geh-Fans, die Verantwortlichen der Vereine und der DFB werden das niemals verstehen!!

    Die Fans sollten ihre Macht meiner Meinung nach mal anders demonstrieren. Wenn alle "richtigen" Fans (ich denke ihr versteht wen bzw. wie ich das meine) einfach mal an einem Spieltag zuhause bleiben (und zwar bei allen Spielen!) wird man merken dass beim Fussball was fehlt! Wir Idioten gehen halt zu jeden noch so blöden Spiel und machen den Fussball erst zu dem was er ist. Das wird ja gar nicht mehr respektiert sondern als Selbstverständlichkeit angesehen.

    Gruß us Kölle
    Pitter
  14. Hertha 15. März 2010 at 22:47
    http://www.hertha-blog.de/ausschreitungen-nach-dem-nurnbergspiel.html

    Kurzfassung:
    [...] [...] Nachwort zu den Ausschreitungen in Berlin (Magdeburger Nachrichten) [...] Die Bilder als gestern Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC [...] [...]
  15. Zeuge 15. März 2010 at 22:46
    Sehr schöner Artikel, endlich eine Presse, die nicht nur die ach so böhsen Ultrá´s den schwarzen Peter zuschiebt.
    Und an alle Kritiker unter diesen Beitrag, was ist die Manschaft ohne Fans?
    Wenn Auswärts auch nicht 1 Fan dabei wäre, weil die eben diesen Standpunkt äußern würden, "Was soll ich in Lissabon? 300€ und 2 Urlaubstage, ach scheiss drauf ich seh sie ja am Samstag wieder in Berlin" die Manschaft würde untergehn!
    Diese Jungs leben für den Fußball, bzw. für die Herta und Ihre Stadt und können es einfach nicht mit ansehen, wie Ihr kompletter Verein mehr & mehr den Bach runter geht, kenn das selbst !

    Also, Kopf hoch Hertafans, Spruchbänder haben es nicht gebracht, sonstige Aktionen auch nicht, vllt. wachen die Spieler gerade durch diese Aktion auf und Ihr packt das Wunder Klassenerhalt doch noch, ich wünsche es Euch sehnlichts.

    Liebe Grüße
  16. Sams 15. März 2010 at 22:28
    Guter Bericht, danke an den Autor für ein kritischen Bericht!
  17. Julian- Atze aus Ffm 15. März 2010 at 22:08
    Ein Wirklich wahrer Bericht!

    Ich hoffe das die Medien die aktion nicht noch weiter antreiben.
  18. Piet 15. März 2010 at 22:01
    Die Anzahl der Rückmeldungen lässt es vermuten: Der Artikel ist angekommen! Endlich mal eine andere Sichtweise, riesengroßen Respekt dafür, dass ihr nicht den anderen Medien nach der Pfeife tanzt.
    Für den Fußball, einen Sport voller Emotionen - gegen massive Gewalt!
  19. lala 15. März 2010 at 21:33
    super artikel
  20. 50+1 HALTEN 15. März 2010 at 21:33
    DIESER BERICHT TRIFFT ES TAUSEND-PROZENTIG AUF DEN PUNKT.
    GROßES LOB AN DEN AUTOR!!!!
  21. Marvin 15. März 2010 at 21:04
    Ich bin auch ein Hertha Fan und finde diesen Artikel wirklich hammer!! Endlich mal ein Bericht der uns Hertha Fans versteht! Man steht hinter der Manschaft, unterstützt die wo man kann und was bekommt man von den überbezahlten Fussballern die nichts auf die Reihe bringen? NICHTS! Da wollte niemand irgendwelche Spieler schlagen - einfach nur ein Zeichen setzen das das so nicht weiter gehen kann. Ok - ausser bei Schäfer, der hätte sicherlich aufpassen müssen wegen seinen Gesten ;)

    Einmal Hertha - Immer Hertha! HA HO HE!

    Wenn du mir sagst alles ist vorbei, dann sag ich dir auch in Liga 3 - wenn du Herthaner bist und wir zusammen gehn - ja du wirst sehn, das wir zu Hertha stehn !!!!

    Viele Früße aus Berlin!
  22. Anvo 15. März 2010 at 20:45
    ich denke ja auch das sowas frustet wir in lautern hatten das auch schon das die millionäre arbeitsverweigerung leisteten aber es ist ja so das der dfb jetzt am längeren hebel sitzt. was ist wenn der dfb beschließt das nächste heimspiel der hertha ohne zuschauer zu spielen, mal darüber nachgedacht, da müssen 1000e von fans wegen 100 bis 150 chaoten darunter leiden, ist das in eurem sinne... bei uns in kl hieß es immer jetzt erst recht
  23. Morb aus berlin 15. März 2010 at 20:34


    ich bin auch hertha fan.. und ich hab auch gelitten. in den zeiten wo sie grottenschlecht gespielt haben. bis zuletzt. ^^ gegen nürnberg waren ja wenigstens offensivbemühungen festzustellen.. aber wirklich zwingend war nichts. auch das tor für hertha gelang erst nach dem dritten nachschuss. emotional kann ich gut verstehen, was in den herthafans vorgeht. ein richtiger fan, der jedes wochenende, oder auch nur jedes zweite, ins stadion geht und sich so einen müll antun muss, kann nur wütend werden. jedes mal die gleiche enttäuschung. niederlage über niederlage. ein freund von mir hat eine dauerkarte und hat nicht ein heimsieg bisher gesehen, weil er beim spiel gegen hannover nicht da war. und ein echter fan nimmt sein geld nicht lieber für ein picknick, so wie es hier der eine oder andere experte vorschlägt. ich bin eigentlich kein befürworter von gewalt im fußball. aber ich glaube so ein paukenschlag hat die spieler und verantwortlichen, die auf ihren millionengehältern sitzen und sich ins fäustchen lachen, mal wachgerüttelt. denn ohne seine fans ist ein verein gar nichts. also sollten sie schleunigst etwas gegen die unmut bei den fans unternehmen, da sonst nicht nur die fans vergehen, sondern auch die einnahmen durch fan-artikel, auswärtsfahren, tageskarten fürs olympiastadion und die unmengen an versoffenem bier im stadion. ^^

    pro hertha fan aktion!
  24. Mensch 15. März 2010 at 20:21
    @ Anvo

    es geht um die generelle laufrichtung des deutschen profifussballs.
    manchmal wunder ich mich echt, dass ich noch nicht, gezwungen durch die kleiderordnung, mit anzug und krawatte antanzen muss.
  25. BSCer 15. März 2010 at 20:14
    VIELEN DANK für diesen Artikel!
    Endlich mal jemand, der nicht nur halbwahrheiten bzw. schlecht recherchierte Nachrichten verbreitet, um die Verkaufszahlen/Einschaltquoten künstlich in die Höhe zu treiben!!!

    Gegen Kommerz im Fußball!
  26. Tobias 15. März 2010 at 19:58
    Vielen Dank für diesen Artikel!



    Die Reaktion der Hertha Fans war sicher nicht richtig, aber wie ihr schon sagt, wenn man sieht was diese Leute für den Fußball bzw. ihren Verein opfern (mich eingeschlossen) und wenn man dann auf der Tribüne steht uns sieht wie teilweise lustlos die Mannschaft da "rumkickt", kann einem schonmal der Kragen platzen.

    Ich kann es nur wiederholen, DANKE für diese Worte!
  27. Redaktion Magdeburger Nachrichten 15. März 2010 at 19:32
    Durch die wirkliche sehr große Resonanz, die wir seit gestern bekommen haben. Wird es in dieser Woche gegebenfalls einen weiteren Artikel über das Fanleben geben. Sprich woher kommt die Gewalt? Wie können sich Fans sinnvoll äußern? Ist der Fußball zum Eventsport geworden?
  28. Die Anika 15. März 2010 at 19:26
    DANKE!!!!!!!!!!!
  29. Bärliner 15. März 2010 at 19:05
    Wer in diesem Artikel eine Befürwortung der Gewalt im Sport sieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Artikel stellt lediglich die Sichtweise von Fans dar, deren Haupthobby eben der Verein ist. Nicht solche Event- und Erfolgsfans wie sie hauptsächlich bei den Bayern rumrennen.
    In jeder Situation, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, gibt es auch leider "Chaoten". Auch das Phänomen der Gruppendynamik bleibt nicht selten aus.
    Hieraus jetzt alle Fans unter einen Hut zu packen....ne ne, da waren über 54.000 Menschen im Stadion, davon waren es gut 100 die auf das Feld sind.
    Die Polizei hatte auch lieber einen Teil des Kontingents abgezogen, um BFC-Fans am S-Bhf in Empfang zu nehmen, obwohl es angeblich im Vorfeld Hinweise gab, das es zu Schwierigkeiten im Oly kommen könnte. Ein Hohn, das jetzt ein Gewerkschaftssprecher vom leeren Stadion träumt.
    Kocht die Situation mit eurem Geschwafel nicht so hoch, und sieht diesen Artikel als das, was er ist: Die Sichtweise eines Fans, der seinen Verein über alles stellt (und das ist Vereinsübergreifend!).
    Gewalt in Stadien ist genauso wenig gänzlich zu verhindern, wie in jeder Fußgängerzone, wo verschiedene Gruppierungen aufeinandertreffen. Werden deshalb auch diese gesperrt???
  30. Bluewhite 15. März 2010 at 18:56
    Endlich mal ein Artikel, der nicht nur auf Seiten des DFB/DFL hört. Ich war Live im Stadion und es war nicht halb so schlimm, wie von einigen Medien dargestellt. Sicher sind einige auf Spielfeld gestürmt, aber haben Sie irgendeiner anderen Person schaden zugefügt ?, Nein !!!
    Die angeblich 4 verletzten Polisten, haben sich teilweise selber verletzt, als Sie in den Block stürmten und die Treppen verfehlten, oder gegen Frauen und Kinder mit Gewalt vorgingen, einige Bilder gibt es bei Youtube zu sehen.
    Und die 3 Sachen, die dabei zu Bruch gingen, ist doch nicht wirklich erwähnenswert.
    Doch leider hab ich das Gefühl, das bei den Medien in Berlin, keine Objektive Berichterstattung über Hertha stattfindet, scheint allein ein privates Problem der Berichterstatter gegenüber Hertha BSC zu sein.
    Naja, ich hab ja jetzt ein Alter ereicht, wo man noch Emotionen Zeigen konnte im Stadion,
    die Zukunft im Fußball wird bald, der des Tennis-Sports, sein.
    Eintritt Zahlen, Hinsetzen, Klappe halten (wer ne Erkältung hat, kann gleich zu Hause bleiben,Husten könnte zu laut sein).Spielende,Stadion verlassen.
    Schade um den Fußball, aber solange es nur um den Kommerz geht, wird es nicht besser werden
  31. Anvo 15. März 2010 at 18:10
    @Mensch was kann der DFB dafür, das einige sich nicht unter Kontrolle haben? Stimmung aus der Westkurve bei uns in Lautern ist super,aber ne dritte HZ brauch keiner.Der DFB fordert nur Fairplay unter den Fans. Gut Fangesänge und auch Gesänge gegen denn Gegner gehört dazu. aber so Chaoten sollen ihre Aggressionen anderstweilig ausleben, indem sie selbst Sport machen.
  32. Anvo 15. März 2010 at 17:56
    Was ist das für ein Unsinn?Kann man sowas etwa unterstützen?OK Frust ist da wenn bei seinem Verein nix geht... aber nuß man dann so austicken? Wohl kaum.Der Bericht ist der größte Schwachsinn da er das unterstützt was da geschehen ist.
    1. Gut, es ist nix passiert, wäre auch nur ein Verletzter würde dieser Bericht ganz anders aussehen,FAKT.
    2. Wer zwingt die Fans mit auf Auswärtsspiele zu fahren, egal ob Inland oder Ausland und dafür Urlaub zu opfern und viel Geld auszugeben,WER?KEINER!
    3. Wen alle Fans so denken wie die 100 oder 150(aus dem Fanblock) müssten 10000 Leute und mehr den Platz stürmen... Fan sollen in guten und schlechten Zeiten, letztere erst Recht zur Mannschaft stehen. auf so Schwachmaten kann man im Fuba verzichten und die Stimmung wird sich auch nicht ändern
  33. enrico 15. März 2010 at 17:44
    das war die wut der fans über eine leistung die mal wieder nicht zum hingucken war.wer in der 91 schläft der steigt ab.
  34. HBSC 1892 15. März 2010 at 17:35
    Das ist wirklich mal ein Artikel der die Situation der aktiven Berliner Fanszene darstellt..
    Es ist wirklich ein Witz wie die Medien das Ereignis hochstirilisieren.
    Man liest von Eisenstangen Holzlatten usw.
    Wo bitte liebe Presse soll denn ein Fan bei den heutigen Sicherheitsvorkehrungen Holzlatten oder Eisenstangen herbekommen.
    Ich selber war nicht auf dem Feld, allerdings habe ich mitbekommen was die Polizei, nach dem sie den Block wortwörtlich gestürmt hatten, getan hat. Es wurde auf alles und jeden eingeschlagen, sogar auf Frauen und Kinder wurde keine Rücksicht genommen.
    Und ich sage, dass der Schaden den die Polizei angerichtet hat um einiges größer war, als der der Fans. Erstens wurden mehrere Fahnen, Doppelhalter und Schwenker zerstört und des weiteren wurde einigen das mitnehmen ihrer Utensilien verboten.
    Vielleicht sollte es ein Medium geben der aus dieser Perspektive berichtet!!
    In diesem Sinne Ha, Ho, He!
  35. fcn 15. März 2010 at 17:12
    klasse artikel
  36. Mensch 15. März 2010 at 16:29
    fussball und emotionen lassen sich nicht spalten, ihr könnt uns nicht für dumm verkaufen.
    wir folgen dem verein wo immer er auch hinfährt. nicht für die mannschaft, nicht für den trainer, nur aus liebe zum verein.
    denkt da mal drüber nach, liebe vorsitzende. ihr nutzt uns aus, ihr verarscht uns.
    toller artikel.

    solidarität gegen stadionverbot und sterilisation des fussballs.
    fussballmafia dfb

    südtribüne bielefeld
  37. Christian 15. März 2010 at 16:15
    Klasse Artikel! Beleuchtet auch einmal die andere Seite! Ich war selber beim Spiel anwesend. Es gab weder Metallstangen noch Zangen, und Schäfers Gesten vor der Berliner Kurve wurden auch nicht in den Medien erwähnt.
  38. FCN 15. März 2010 at 15:39
    Hallo zusammen,

    ich finde den Artikel wirklich spitze. Gerade wir Club-Fans können die Situation der Hertha vollkommen verstehen. Choreos wie z.B. "WACHT AUF", "KÄMPFT FÜR DEN KLASSENERHALT" ect. gehn dem großteiler der Spielern meiner meinung nach am allerwertesten vorbei. fassen sich die fans dann ein herz um an die mannschaft heranzukommen und sie irgentwie wachzurütteln, ist es meist - aus sicht von Verein, Verband, Medien... - schlichtweg falsch und oftmals kriminell... es ist ein schmaler Grat in der Fankultur sich bemerkbar zu machen ohne dabei das gesetz zu übertreten.
    Trotz allem sollten sich einige Spieler und Verantwortliche sich mal in die Situation des harten kerns der fans versetzten, die sich wirklich den Hintern aufreißen um "IHRE" Mannschaft siegen sehen zu können.

    frage an alle: Wie soll man auf sich aufmerksam machen um von den Verantwortlichen 100%ig wahrgenommen zu werden? Im Sport selbst gibt es oft Zuckerbrot und Peitsche. dürfen die Fans dann nicht auch mal die Peitsche auspacken um mit deutlichen worten / aktionen ihre sicht der Lage preisgeben??? Ich finde schon. ob es mit gewalt sein muss, steht auf einem anderen Blatt.

    nochmal: klasse artikel.

    Rot-Schwarze Grüße,
  39. Fan Schalke 04 15. März 2010 at 15:16
    Also ich hab´s gestern im Fernsehen noch einmal gesehen und der erste der weg läuft ist natürlich der Schäfer,aber ich hätte da auch Angst.So ich glaube die Fans wollen das die Hertha endlich mal aufwacht und merkt überhaupt was da gerade passiert,wie kann man mit gestanden Spielern wie Arne Friedrich(deutscher Nationalspieler!!!!),einem Florian Kringe,Raffael,Cicero,letzte Saison top!,einem Ramos und Gekas(Torschützenkönig gewesen!!!) so schlecht darstehen(schlechter als Freiburg!!!!)Und Jungs guckt euch England an (das ist noch einigermaßen Fußball,nah am Spielfeldrand,keine überzogegen Stadionverbote,außer natürlich verstärkt sich jetzt immer mehr der Kommerz!!!DFB wacht auf und lebt wieder den richtigen Fußball,solangsam versenkt er!!Nebenbei ich bin 14 Jahre und das ist meine Meinung dazu,ich weiß nciht wie eure ist aber ich finde Deutschland+AUFWACHEN=geiler Fußball!!!!!!!!!!
    Grüße Fan von Schalke 04!!!
  40. BlauerBock 15. März 2010 at 14:50
    Klasse Artikel!
  41. glubb 15. März 2010 at 14:37
    Ich finde diesen artikel auch super weil, ich selber in berlin war als glubb fan und habe es selber gesehen ,das war wirklich kindergarten. klar ist es falsch auf die spieler los zugehen aber wer kann da die Fans nicht verstehen ?!zu den Harlekins Berlin wollte ich sagen super aktion auf der terrasse mit dem Spruchband UN94-gebt niemals auf .Etz muss man euch auch sagen gebt nie auf auch wenn ihr absteigt(schade für ien Hauptstadt verein) ihr seit herta bsc und nicht die spieler .
  42. Freund des gepflegten Fußballs 15. März 2010 at 14:17
    Erstmal Kompliment. Top Artikel. In meinen Augen ist dass sogar der beste Artikel , den ich zu dem Thema gelesen hab. Ausserdem in dem Artikel wird nicht die Gewalt gerechtfertigt sondern nur beschrieben, wie sehr die Fankultur immer mehr durch DFB und Co. verkommt. Sobald man Kritik äussert ist man unerwünscht. Aber hauptsache das Geld fliesst. Zu Stephan kann ich nur sagen: Das ist doch genau das Problem in den Stadien. Am besten nur noch Fans, die Samstags n Picknick machen und ab und an mal ins Stadion gehen. Es gibt einfach ne ganze Menge Leute, die diese Liebe zum Verein nicht kennen. Es gibt für manche Leute nichts wichtigeres, als den Verein. Das ist wie die eigene Freundin und wenn der Verein absteigt oder sogar ganz zerstört wird, ist dass wie der Tod der Frau oder Freundin. Und nochwas ich finde das was da gelaufen ist auch scheiße. Aber in gewisser Weise kann ich die Leute auch verstehen. Was würdet ihr machen wenn jemand den ihr kennt eurer Freundin oder Frau etwas antut???
    ----Wer es nicht fühlt, kann es auch nicht verstehen----
  43. karl napp 15. März 2010 at 14:02
    ha, wenn ich mit meinem chef nicht zufrieden bin, darf ich sein büro verwüsten?
    mal schauen, ob dieser bericht zensiert wird ;-)
  44. Herr Thaner 15. März 2010 at 13:43
    der erste artikel, der sich traut, die wahrheit auszusprechen!
    was wurde denn zerstört? genau eine werbetrommel (wert: 20€), bei den ersatzbänken wurden die sitze rausgehoben (schaden: 0€), es gab keine verletzten (ok, 4 bullen wurde der fingernagel abgebrochen). was für eine bilanz bei 100 "gewaltbereiten". verhaftet wurde auch niemand, es wurden nur personalien aufgeschrieben. zur erinnerung: im nürnberg block gab es vor 2 wochen größeren schaden.
    aber wenn ich schon höre "mit eisenstangen bewaffnet" (o ton tagesschau). das waren pvc-fahnenstangen, mit denen man nicht mal ne beule ins auto hauen kann!
    aber dem dfb spielt dass doch alles in die karten: er wird endlich ein exempel an den verein statuieren können, den er schon seit jahren aus der liga haben möchte (oder warum kriegen wir sändig schiris wie kircher, rafati oder wagner?). irgendwann werden stehplätze verboten (die uefa hats ja schon) und in 10 jahren haben wir dann verhältnisse wie in england und es spielen nur noch retortenclubs wie leverkusen, golfsburg, hoppenheim, heidenheim, inglostadt und leipzig in der liga. da freu ich mich doch auf liga 2, wo man noch auf teams (und fans) aus aachen, karlsruhe, stpauli, düsseldorf, offenbach und lautern trifft. die eventfuzzis wirds freuen, die sind aber auch bei abstieg immer die ersten, die den verein wechseln.

    FUSSBALLMAFIA DFB
  45. Mainzer 15. März 2010 at 13:40
    Wo ist der Sport geblieben? Sie stellen die richtige Frage, geben aber eine völlig falsche Antwort. Sicher mag die Berichterstattung in Journalien übertrieben sein. Aber es gibt keinen Grund die Vorkommnisse in Berlin zu beschönigen, wie sie es tun. Unfassbar wie sie Roß und Reiter verwechslen. Die Leute, die den Rasen stürmten, haben ihrer eigenen Sache geschadet und sie gehören dafür hart bestraft. Es ist nur ein Zufall, das niemand im Stadion zu schaden kam. Der moderne Fußball hat auch Schattenseiten, das ist unzweifelhaft. Aber niemand hat das Recht mit Gewalt seine Meinung zu vertreten. Wieder werden aufgrund des Fehlverhaltens einer kleinen Gruppe alle Fußballfans in eine Ecke gestellt. Schade, das sie diesen Aspekt nicht thematisieren. Die Repressalien, denen wir bei jeder Auswärtsfahrt unterliegen, kommen doch nicht von ungefähr. Den angeblichen Fans ein hier Forum zu bieten ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Schade um den Fußball.
  46. Berliner Bayern Fan 15. März 2010 at 13:32
    Ich will ja nichts sagen, aber der Verein bzw. das Management sowie der Präsident sind an der Situation eigens Verantwortlich.
    Zudem haben die Hertha-Spieler keine Moral. Der Abschied aus der Bundesliga ist längst überfällig.
    Und die meisten Hertha-Fans, nicht alle - das möchte ich ausdrücklich betonen, sind nicht viel besser als die Chaoten.
    Diese Erfahrungen habe ich leider bereits machen müssen.
    Man hat es als Bayern-Fan eh nicht leicht, aber diese Brutalität und Respektlosigkeit der Hertha-Fans gegenüber Fans von gegnerischen Mannschaften ist übertrieben groß.
    Ich trauere dem Verein keine Bohne nach und das bessere Team aus Berlin spielt ja bereits in der 2. Liga.
    Am 08.05 (letztes Spiel für die Hertha in der 1. Bundesliga) bin ich im Stadion und werde auch jede Erniedrigung seitens der Hertha-Fans entspannt begegnen, denn ich weiß, dass sie so schnell nicht wieder aufsteigen werden. Und um den FCB beim Erstligaspiel zu besuchen, gibt es ja noch andere Städte mit Vereinen aus der 1. Bundesliga (Hamburg, Bremen, Hannover, Wolfsburg).
    Ja, der Abstieg ist eine Genugtuung für alles Vorangegangene.

    Mit besten Grüßen aus Berlin
  47. AntiFÜ 15. März 2010 at 13:23
    Ich finde den Artikel auch klasse. Es ist doch selbstverständlich dass man seine Emotionen nach einen entscheidenen verloren Spiel rauslässt. Klar ist es nicht clever den Platz zu stürmen, aber mal ehrlich, was kann ein Fan tun um den Verein klar zu machen, dass sie nicht zulassen was passiert. Aber nach so einer Aktion wie in Berlin, Stuttgart oder Rostock muss man sehen, das diese Fans zu 100% hinter Ihrem Verein stehen. Sonst würden sie nach Abpfiff nach Hause gehen und tun als wenn nichts gewesen wäre.

    Auch muss man noch einmal erwähnt werden, dass Ultras (bin kein Mitglied) Ihre ganze Freizeit und Geld dafür ausgeben um Ihren Verein zu unterstützen. Das UEFA-Cup Spiel in Lissabon vor 2 Jahren hatte 450 Euro für Flug und Karte gekostet. Das ist ungefair 1/3 vom Monatslohn. Und dann auch noch die 2 Tage Urlaub. Auch die vielen Stunden für das erstellen von Choreo`s die gerade mal 5 Minuten im Stadion gezeigt werden. Hier habe ich selbst noch NIE ein Bericht in der Zeitung gelesen.

    VOLLSTES VERSTÄNDNIS FÜR FANS DIE SICH NICHT ALLES GEFALLEN LASEN !!!
  48. Alter Leipziger 15. März 2010 at 12:51
    Prima Artikel.

    Die Platzstürmer in Berlin hatten einfach mal die schnauze voll und wollten ein zeichen setzen,wer hört sonst auf die Stimmen aus der Kurve? Es ist nichts wirklich tragisches passiert, Randale habe ich in 25 Jahren Fussball genug erlebt, das war Kindergarten.Das gejammer ist nur groß weil das Saubermann Image der Bundesliga, mit der Lizenz zum gelddrucken nun einen Fleck hat.

    wer Tennisfans will, soll eben nen Tennisclub gründen.
  49. Stephan 15. März 2010 at 12:42
    Seelenlose Vereine, Seelenlose Fußballspieler die kein Interesse mehr an "ihrem Verein" haben.

    Ist alles richtig...

    ...aber zwingt euch/uns irgendjemand, mit unserem kümmerlichen Gehalt deren Lebensstil zu finanzieren?

    Schnappt euch eure besseren Hälften, macht irgendwo in Berlin ein schönes Picknick und hört Fußball im Radio nebenbei, habt´s mehr davon.

    Hier in München hat´s eine saubere Strafe gegeben für einen Platzsturm von zwei Leuten, bin gespannt was es in Berlin geben wird.

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Stefan Meister

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